Wer braucht heute noch ein Fernseher?

Eine Freundin meiner großen Tochter war bei uns auf Besucht und hat bemerkt die komische Tatsache, dass wir in Wohnzimmer kein Fernseher haben. Kommentar ihrer Mama war:

„Siehst du? Du hast es gut!“

Ich sehe es anders. Wir haben uns freiwillig zu diesem Entschluss entschieden. Denn wir wollten von Grund auf neben unseren Kindern nicht Fernsehen, soweit sie klein sind. Und da diese große schwarze Wand hier dann mehrere Jahre ohne Nutzen gestanden ist, haben wir es verkauft.

So habe ich mich gelernt eben nicht mit Fernseher sondern mit Computer mein Feierabend zu verbringen. Und ja, es ist viel bequemer als ich mir gedacht habe. Ich schaue mir Nachrichten an wann und welche ich will. Ich sehe mir YouTube oder anderen Videos an, die ich will, so laut wie ich will und ohne Werbung. Es ist überhaupt nicht so, dass wir Gegner jeglichen Medien wären, wir sind einfach nur Fan von unserer Wahl.

Natürlich verpasse ich damit die Möglichkeit Unmenge an Filme, Serien, TV-Shows zu sehen, die mich nicht ansprechen, mir aber vielleicht doch gefallen hätten. Schade.

Ich behalte aber meine Freiheit und mein freier Wahl.

Und nein, ich tue meine Töchter nicht berauben und Medien fernhalten. Sie haben erlaubt jeden Abend auf YouTube Sandmärchen zu schauen, ich weiß somit was sie sich anschauen und wie lange sie mit Sendung verbringen. Sie sind noch klein und die Welt bietet so viel mehr als nur eine Glotze. Deswegen bin ich davon überzeugt dass es ihnen vollkommen reicht.

Wenn wir alle wieder ein paar Jahre älter sind, werden wir unsere Entscheidung neu bedenken. Vielleicht werden in ein paar Jahre meine Töchter ein Fernseher verlangen, vielleicht aber auch nicht…

Mädel vs Hund

Ich ginge heute früh in die Arbeit und vor mir war ein Mädel mit einem Hund. Ich konnte es ein Wettkampf nennen zwischen den beiden „Wer von uns hat dünnere Beine?“

In diesem Fall hat der Hund gewonnen, sie war aber sehr nah dran.

Ja, ich gebe zu, ich bin nicht dünn, milde ausgesprochen kann ich „kurvig“ genannt werden. Und ja, ich bemühe mich wirklich so sehr wie ich kann andere Leute nicht zu beurteilen, hauptsächlich nicht von deren aussehen. In manchen Fällen ist es aber schwer die Mund zu zuhalten.

Bitte Mädels, bitte Jungs, lebt gesund, tu Sport treiben und iss!

6 Punkte um eine Beziehung zu retten

  1. Wenn eine Beziehung kaputtgeht und es merken beide Partner, sollen sie sich erst entscheiden, ob sie es retten wollen. Denn einseitiger Kampf ist ein verlorener Kampf. Wenn beide dafür sind es zusammen noch einmal zu probieren, ist schon viel gewonnen. Nur bitte nimm dir Zeit, es heißt nicht, dass wenn du dich heute entschieden hast, dass es morgen wieder alles gut ist.
  2. Damit dass du dich entschieden hast ein neues Anfang zu wagen, hast dich auch dazu entschieden das alte hinter dir zu lassen. Bitte, wenn es nötig ist, redet euch einmal klar und deutlich was falsch ist/war. Bereite dich darauf vor, mach dir Notizen und dann probiere ohne schreien und laut zu werden alles auszusprechen was falsch war, was dich gestört oder verletzt hat. Mit diesem einen Gespräch soll das Thema aber abgeschlossen sein. Was passiert ist, ist passiert, du hast es laut gesagt und ihr beide wollt von Anfang anfangen, so tue es jetzt. Es wird über den Alten aber nicht mehr gesprochen, denn es ist jetzt was Neues da.
  3. Von meiner Sicht entstehen viele Probleme von Mangel an Körperliche Nähe. So mein Vorschlag klingt – Sex, Sex, Sex, treibt es zusammen wie Kaninchen und zumindest jeden zweiten Tag soll es klappen. Mindestens ein Monat lang soll dieses Tempo anbehalten bleiben, wenn es euch gefällt, ruhig weiter so.
  4. Redet zusammen. Wenn das reden nicht geht, dann erst langsam. Überlege dir was du an deinem Partner/in besonders mag und sag es ihm/ihr jeden Abend bevor schlafen gehen. Das geht so: „Ich mag an dich…“ oder „Mir gefällt wenn…“ oder „Besonders schön ist wenn…“ oder anders. Es gibt so viele Sachen die man aneinander Mägen kann. Erst tust du es dir mit diesem täglichen überlegen bewusst und zweitens teilst du es dem anderen mit, der es vielleicht gar nicht weißt, weil man es noch nie laut ausgesprochen hat. Es reicht eine Kleinigkeit am Tag und es macht viel aus. Und wieder, das sollma zumindest ein Monat aushalten und ohne Ausnahme. Wenn es euch gefällt na dann weiter so, es bewirkt Wunder.
  5. Erinnere dich wie ihr zusammen gekommen seid. Was dich an deinem Partner angesprochen hat und warum du dich verliebt hast. Wie war es damals am Anfang. Probiere darüber zu reden, sich zu erinnern. Es hat aber kein Sinn es brutal anzugehen – heute reden wir über unser Treffen und machen es nochmals genauso. Erstens ist es viel zu viel auf einmal, zweitens wird es wiederholt nicht so sein wie erstes Mal und man kann davon viel zu schnell enttäuscht werden. So ja, wenn ihr euch in Paris auf Eiffelturm kennengelernt habt, gut macht wieder ein Ausflug nach Paris, probiert aber auf keinem Fall zu wiederholen was geschehen ist, sondern gewinnt neue Erlebnisse.
  6. Vergiss nicht was falsch war. Jede Narbe bleibt Jahre lang bestehen und das ist gut so, denn so weißt du, wovor du dich bewahren sollst dazu es nicht wieder schlecht endet. Vergeben bedeutet nicht vergessen, sondern mehr auspassen.

Unterscheide bitte zwischen IS und Islam

Ein katholischer Pfarrer (Tomas Halik) hat heute ein Artikel veröffentlicht, der mich angesprochen hat. Geschrieben wurde, dass die bestiele Morde und Attacken des IS nur ein Mittel dafür sind ein drittes Weltkrieg herzurufen. Denn es geht ihnen nicht darum die westliche Welt angreifen und zerstören, es geht ihnen darum die westliche Welt darüber zu überzeugen, dass sie Islam angreift.

Es sind viel zu viele Leute hier, die nicht zwischen einer terroristischen Sekte und einer Religion unterscheiden können. Das schlimmste was jetzt passieren kann ist, die Welt der Islamisten in den Händen der Extremisten zu jagen, in dem man sie davon überzeugt, dass sie die gesamte westliche Welt hasst.

Die größte Quelle der Hoffnung ist jetzt die Tatsache, dass die meisten Moslems und die wichtigen islamischen Autoritäten den IS aburteilen. Das könnte sich aber leider schnell ändern.

Ein trauriger Löwe

Der kleine Luftballon ist über die Felder und Wälder geflogen. Es war wunderschön hier und er hatte viel zum Schauen da. Einmal hat ihn ein großer Wind zu einer Höhle geweht. Der Luftballon hat neugierig reingeschaut, es war aber sehr kalt und finster drin. Plötzlich kam ein stöhnen heraus:

„Oje, oje!“

Was ist denn da los? Dachte der Luftballon für sich. Drin ist Jemand der Hilfe braucht:

„Hallo! Ist da Jemand?“ rief der Luftballon in der Hölle rein

„Ja?“ kam eine schüchterne Antwort zurück.

„Wer bist du?“ Fragte der Luftballon „Komm hier raus!“ rief der Luftballon weiter. Ganz langsam und vorsichtig kam ein Löwe heraus. Er war groß und wunderschön, sah aber sehr traurig aus.

„Wer bist du? Und was willst du hier?“ fragte der traurige Löwe.

„Ich bin ein Luftballon und habe dich hier weinen gehört. Warum bist du denn so traurig?“ antwortete der Luftballon.

„Weil ich so ganz allein hier bin.“

„Und wieso bist du allein?“

„Weil ich keine Freunde habe.“ Sagte der Löwe ganz traurig und eine große dicke Träne fiel ihm aus dem Auge.

„Du bist nicht allein, lieber Löwe. Und glaube mir, der Wald hier herum ist voll von netten Tieren, die bestimmt auch deine Freunde sein wollen.“

„Aber wie soll ich denn mit ihnen reden? Die alle haben nur Angst vor mir und laufen immer weg wenn sie mich sehen. Wenn ich ihnen nachlaufe, dann laufen sie noch schneller und dann sitze ich wieder ganz alleine da. Ich bin sooooo traurig, ich bin sooooo allein.“ Weinte der Löwe schon aus seiner ganzen Kraft.

Dem Luftballon war es sehr leid den armen Löwen hier so traurig weinen zu sehen. Und so hat er sich entschieden dem Löwen zu helfen.

„Weißt du was? Ich bin jetzt dein Freund. Komm jetzt mit, ich helfe dir noch andere neue Freunde zu finden. Nimm mein Schnur, dazu mich der Wind von dir nicht wegbläst und komm mit mir in die Wald. Mal schauen, wen Allen wir hier treffen können.“ Und da der Löwe nichts anderes zu tun hatte, hat er den Luftballon genommen und ist mit ihm in den Wald gegangen.

Sie sind noch nicht lange gegangen, da haben sie ein Krokodil getroffen. Der sah die beiden neugierig an.

„Hallo Löwe, was hast du denn da?“ fragte das Krokodil neugierig.

„Das ist ein Luftballon, das ist mein neuer Freund und wir gehen zusammen spazieren.“ Sagte der Löwe stolz.

„Das ist aber ein schöner Luftballon, darf ich auch mitkommen?“ fragte das Krokodil. Löwe war sofort einverstanden und so gingen sie schon zu dritt weiter. Hinter einer großen Eiche fanden sie einen kleinen Bären. Der saß hier und aß Honig. Wenn er die drei vorbeispazieren sah, wurde er neugierig:

„Hallo Löwe und Krokodil. Was habt ihr denn da?“ Begrüßte sie der kleine Bär.

„Hallo kleiner Bär, das ist ein Luftballon, mein neuer Freund und wir gehen jetzt zusammen spazieren.“ Antwortete der Löwe

„Wollt ihr bei mir kurz Pause machen? Ich habe leckeren Honig hier und es ist genug für uns alle da.“ Damit waren gleich alle einverstanden. Sie sind zusammen gesessen und Honig gegessen. Es war sehr süß und schön. Da sind sie alle in reden gekommen.

„Bevor ich zu Löwen geflogen bin, war er sehr traurig.“ Erzählte der Luftballon „Er war ganz allein und hatte keine Freunde.“

„Ich bin auch sehr traurig weil ich keine Freunde habe.“ Antwortete das Krokodil.

„Ich auch.“ Sagte der Bär „Ganzen Tag sitze ich alleine hier und bin sehr einsam. Die anderen Tiere haben Angst vor mir und laufen immer davon wenn sie mich sehen.“ erzählte er weiter.

„Bei mir ist es genauso.“ Sagte das Krokodil

„Ihr habt aber keine Angst vor mir, oder?“ fragte der Löwe.

„Nein, wir haben keine Angst vor dir. Und finden dich sehr nett.“ Antworteten Bär und Krokodil.

Und so haben sich Bär, Krokodil und Löwe gefunden und sind ganz tolle Freunde geworden. Sie besuchen sich oft und manchmal übernachten sie auch zusammen, dazu sie sich in der Nacht nicht alleine fühlen.

Europa ist multikulturell genug

Europa ist unsere Heimat, hier leben wir mit unseren Familien. Wir haben unsere Kultur, Glauben, Gewohnheiten.

Ich finde falsch, dass wir wegen anderen Kulturen unsere eigene verstecken. Ich finde falsch, dass in den Kindergärten und Schulen nicht mehr über Christkind oder Nikolaus gesprochen werden darf. Es hängt wie mit unserer Religion, so aber auch mit unseren Kultur zusammen. Es ist kein Grund es wegen anderen Kulturen, die sich entschieden haben bei uns zu sein und neben uns zu wohnen, es zu verstecken und vergessen. Wir zwingen unseren Glauben ja keinem zu, wir bestehen nur daran dass es unser Glauben ist und es gibt kein Grund sich dafür zu schämen. Weihnachten genauso wie Ostern sind nun eben unsere Feiertage Nummer 1 und ich finde es von Grund auf Falsch es in den Schulen zu leugnen.

Wir können multikulturell sein, wir dürfen aber unsere Kultur nicht vergessen.

Feuerdrache

Hanna ist gerade mit einer großen Katze und einem kleinem Teddy Bär mit einem Bus gefahren, um in einem Geschäft Leckerli für das Kätzchen zu kaufen. Da ist plötzlich ein Feuerdrache über den Autobus geflogen. Er war groß und grün, konnte fliegen und Feuer Spucken. Ein Glück, dass Hanna mit Kätzchen und Bärchen in einem Bus versteck war, denn so eine Drache kann sehr gefährlich sein.

Und wenn sie schon gedacht hat, die Gefahr ist wieder weg und der Drache ist weggeflogen, hat sie auf dem blauen Himmel eine Hexe auf einem alten Besen hinter dem Drachen fliegen gesehen. Es war eine böse Hexe mit einem Zauberstab, die den Drachen fangen wollte. Sie ist ganz schnell und ganz nah über den Bus geflogen und hat Zauber auf den Drachen geschickt.

„Hex Hex!!!“ rief sie so laut sie Konnte. Der Drache war aber sehr geschickt und flink und Konnte dem Zauber ausweichen. Wenn die Hexe gerade nach dem Bus geschaut hat, wo sich Hanna mit der großen Katze und dem kleinen Teddy Bär versteckt hat, hat sich der Drache versteckt. Ganz schnell ist er hinter einem Baum geflogen, dass ihm nur die kleine Schwanzspitze zum Sehen war.

Die Hexe ist sehr wild umherum geflogen und hat den Drachen gesucht.

Da ist aber ein guter Löwe gekommen, hat sich auf den Drachen eingekuschelt und ihm unter sich versteck. Wenn die Hexe hinter dem Baum geschaut hat und nur einem Löwen gesehen hat, ist sie dann weggeflogen und hat den Drachen nicht mehr gesucht.

Der Löwe und der Drache sind dann zusammen nach Hause gegangen zu dem lieben Krokodil und waren die Beste Freunde überhaupt für immer und ewig.

2 Gründe für Sex

Bei meinem regelmäßigen stöbern durch die Bloggergemeinschafft finde ich regelmäßig Auszählungen – 10 Gründe warum man grüne Schuhe tragen soll, 68 Möglichkeiten ein Kokosnusöl zu verwenden, 14 Wege eine Katze zu streicheln.

Was mir aber jetzt in Kopf geblieben ist sind Artikel über Sex während man Elternteil von Kleinkindern ist. Erst 10 Gründe warum man Sex haben soll, dann 11 Gründe warum nicht und dann noch eine Einleitung für Sex nach Plan. Das alles an einem Tag gelesen heißt einziges – ich denke jetzt nur mehr an Sex. Da ich aber höllische Kopfschmerzen habe, habe ich in diesen Moment keins, sondern schreibe meine Gedanken darüber (schon irgendwie traurig…)

Grundsätzlich bin ich ein Fan von Sex und ich finde es wirklich wichtig für eine gesunde Beziehung. Egal ob hier Kinder in Spiel sind oder nicht. Nach dem ich zwei Nachfolger auf diesen Welt gebracht habe, bin ich auch mit der Meinung einverstanden, dass Sex 2mal pro Woche eine glückliche Partnerschafft gewährleistet. Und ja, das ist auch mit zwei Kindern machbar.

Ich versteh dass direkt nach der Geburt und noch 2 bis 3 Monate danach es schwierig ist. Man ist mit den Hormonen und Erlebnissen durch den Wind und noch dazu tut es so viel mehr weh als das Erste Mal. Aber auch das vergeht. Eine Partnerschaft ohne Sex ist eine Freundschaft. Ehe Leute sollen unbedingt Freunde sein, aber genauso unbedingt auch Partner.

So egal wie viel Gründe man finden dafür kein Sex zu haben, sollen dir schon zwei Gründe dafür reichen Sex zu haben

  1. Du liebst dich/ihn
  2. Es macht dir/ihm/eurer Beziehung gut